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Durch Heimtiere wird das Verantwortungsbewusstsein von Kindern gestärkt

 

Es gibt fast unzählige Studien, die belegen, dass Heimtiere zahlreich positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern haben. Das Meinungsforschungsinstitut TheConsumerView (TCV) hat 1.000 Tier- und Nichttierhalter befragt: Mehr als 93 Prozent sagten, dass das Zusammenleben von Tier und Kind die Entwicklung von kindlichem Verantwortungsbewusstsein unterstützt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es ein Hund, eine Katze oder die Fische im Aquarium sind, um die sich das Kind kümmern muss.
Fakt ist, dass die Kinder ihr geliebtes Haustier nicht verlieren wollen und, solange die Eltern ein Auge drauf haben, auch für die Pflege des Tieres verantwortlich sind. Dies kann sehr unterschiedlich im Alltag aussehen.

Der Hund braucht sicherlich mehrfach täglich seine Bezugsperson, ab einem gewissen Alter kann hier das Kind schon viele Aufgaben übernehmen. Dazu gehört der Spaziergang an der frischen Luft, das tägliche Spielen im Garten oder Hof, Fellbürsten und natürlich das von allen Beteiligten geliebte schmusen und kuscheln, was der Hund genauso braucht, wie das Kind von seinen Eltern.
Um den Haushalt hygienisch zu halten, sollten zunächst die Eltern darauf achten, dass das Hundebett, Hundekissen oder die Hundedecke regelmäßig enthaart und bei 95 Grad Celsius gewaschen wird. Somit haben Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten keine Überlebenschance. Dies ist besonders wichtig, wenn die Kinder noch sehr klein sind und mit auf dem Hundeschlafplatz liegen, um mit dem Hund zu kuscheln.

Die Katze ist da schon etwas pflegeleichter. Die Hauskatze hat seine Lieblingsplätze für die verschiedensten Tageszeiten, Spielzeiten legen die Katzen fest und nicht der Mensch. Dies gilt auch für die Dauer. Körperliche Zuneigung mögen diese aber ebenso, wie der Hund.
Die Freiläufer sind meist noch seltener zu sehen. Sie schlafen auch gerne mal draußen, dies gilt für jede Tageszeit. Aber Vorsicht, der Freiläufer ist für die ganze Familie eine mögliche Gefahr. Katzen fressen mit  Vorliebe kleine Nagetiere, denn hier wird der Jagdtrieb angeregt und nach dem Fang auch oftmals noch ein stundenlanges Spielzeug, bevor es verschlungen wird. Kleine Nager sind oftmals Überträger von Bandwurmeiern und verursachen bei der Katze auch andere Krankheiten. Parasitäre Erkrankungen führen dazu, dass Eier und Proglottiden von Bandwürmern von der Katze ausgeschieden werden und Zoonosen auslösen können. Bandwurmeier und Proglottiden sind immer auf den Schlaflätzen der Katzen zu finden.

Die Fische im Aquarium brauchen keine große Liebe, aber regelmäßig Zeit. Hierzu gehört permanente Reinigung des Wasserbeckens, Pflanzen müssen gestutzt oder gereinigt werden, Fische müssen gefüttert werden. Aber das ist kein Vergleich zu den Aufgaben, die ein Kind hat, wenn es sich um einen Hund oder eine Katze kümmern.

Am Ende ist nur das Zusammenspiel von Fürsorge des Kindes und Zutrauen des Tieres, von Füttern, Pflegen und Gesundheit des Tieres von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Verantwortungsgefühl.

 

Hinzugefügt am 24.03.2011 - 03:45:37 vom weingard
Kategorie: Haustier Tags: hund   haustier   fische   kinder   heimtier   katze
 
 
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